Öffentliche Führungen

Der Stern von dem wir leben - Die Sonne

Die Sonne ist der einzige Stern, den wir aus der Nähe betrachten können - allerdings ist sie so hell, dass man sie nur durch spezielle Filter betrachten kann. Versuchen Sie niemals, ohne geeignete Schutzfilter in die Sonne zu sehen! Auch geschwärzte Gläser oder Sonnenbrillen sind kein geeigneter Schutz für den direkten Blick in die Sonne, ebenso wie Okularfilter bei Teleskopen keine sichere Beobachtung garantieren.

Für die Teleskope der Sternwarte existieren geeignete Filter, so dass Sie bei klarem Himmel nicht nur die Sonnenoberfläche gefahrlos beobachten können, auf der immer wieder ausgedehnte Gruppen von Sonnenflecken (rechts) zu sehen sind, sondern auch mit einem speziellen Gerät Protuberanzen suchen können - riesige Gasfackeln, die sich über den Sonnenrand erheben.

Die Termine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender. Die Sonnenführungen finden nur bei klarem Himmel statt.



Saturn - Der Herr der Ringe

Der Ringplanet Saturn ist der wohl bekannteste Planet unseres Sonnensystems. Bereits Galileo Galilei widmete sich in umfassenden Studien dem sechsten Planeten und auch heute noch steht er im Interesse der Wissenschaft. Im Juli des Jahres 2004 erreichte die Raumsonde Cassini den Ringplaneten und lieferte spektakuläre Bilder und Erkenntnisse über die Welt des Saturn. In dieser Veranstaltung informieren wir Sie umfassend über den zweitgrößten Gasriesen unserer kosmischen Nachbarschaft. Bei geeigneter Wetterlage haben Sie die Möglichkeit, die Faszination des Weltalls bei einem Blick auf den Saturn mit den großen Geräten unserer Sternwarte einmal hautnah zu erleben.

Es ist keine Voranmeldung notwendig, die Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Die Führungen dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und finden wetterunabhängig statt.



Der Sternenhimmel im...

Im Laufe eines Jahres ändert sich der Anblick des nächtlichen Himmels ständig. Zu jeder Jahreszeit zeigt uns das Firmament ein charakteristisches Gesicht, geprägt von unterschiedlichen Sternbildern und Planeten. In diesen Führungen stellen wir Ihnen zu Beginn eines jeden Monats den aktuellen Sternhimmel mit den schönsten und interessantesten Objekten vor.

In einem kurzweiligen Vortrag informieren wir Sie über Wissenswertes, Interessantes und auch Erstaunliches rund um das aktuelle Geschehen am Himmel. Anschließend geht es auf die Dachplattform mit den Teleskopen, wo Sie bei klarem Himmel die schönsten Objekte selbst beobachten können.

Es ist keine Voranmeldung notwendig, die Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Die Führungen dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und finden wetterunabhängig statt.



Spaziergang am Terminator - Mondlandschaften im Blick

Neben der Sonne ist unser Mond das wohl auffälligste Objekt am Himmel. Nicht zuletzt deshalb hat unser Trabant die Menschheit seit Urzeiten in seinen Bann gezogen. Das bisher ehrgeizigste Projekt der Raumfahrt, das Apollo-Programm, galt ihm. Schon mit bloßem Auge k¨nnen Sie viele interessante Beobachtungen auf unserem Trabanten machen. Warum zeigt der Mond sich als Sichel und wie entstehen diese Lichtgestalten? Wie groß ist ein Krater und gibt es Meere auf dem Mond? Dies sind nur einige der Fragen, denen wir bei unserem Besuch in der bizarren Welt des Mondes nachgehen. Allerdings bietet unser Trabant zu viel, um alle Bereiche an nur einem Abend ansprechen zu können. Daher bieten wir Ihnen im Lauf des Jahres verschiedene Mondführungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten an. So haben Sie die Möglichkeit, sich umfassend über die für Sie wichtigsten Details des Mondes zu informieren. Ein wichtiger Bestandteil liegt in der praktischen Beobachtung mit den großen Sternwarten-Geräten; Besitzer von eigenen Fernrohren erhalten auerßdem fachkundige Tipps und Anregungen zur eigenen Beobachtung.

Es ist keine Voranmeldung notwendig, die Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Die Führungen dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und finden wetterunabhängig statt.



Highlights des Winterhimmels

Der winterliche Sternenhimmel beherbergt besonders viele helle und auffällige Sterne und Sternbilder. Astronomisch gesehen scheint der Winter wohl die schönste Jahreszeit zu sein: Klare und klirrend kalte Nächte erlauben einen Blick auf viele und vor allem recht helle Sterne. Das gewaltige Wintersechseck aus den sechs hellsten Sternen des Winterhimmels dominiert das Firmament gemeinsam mit der prächtigen Milchstraße. Doch nur die wenigsten wissen um die Schönheiten des Winterhimmels, kostet es doch viel Überwindung sich bei Minusgraden die Nacht im Freien um die Ohren zu schlagen. Doch es lohnt sich! In dieser Veranstaltung stellen wir Ihnen die wichtigsten Sternbilder und die Schönheiten des Winterhimmels vor. Lassen Sie sich von den Highlights der kalten Jahreszeit in eine faszinierende Welt entführen.

Es ist keine Voranmeldung notwendig, die Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Die Führungen dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und finden wetterunabhängig statt.



Deep Sky - In den Tiefen des Weltalls

Jenseits der Grenzen des Sonnensystems wartet das Universum auf Sie - der "tiefe Himmel" mit all seinen Sternen, Nebeln und Galaxien. In einer klaren Nacht lassen sich mit bloßen Augen rund 3000 Sterne am Himmelszelt erkennen. Im Sommer und am winterlichen Sternenhimmel zieht sich das zart schimmernde Band der Milchstraße quer über den Himmel. Ein Streifzug durch unsere Heimatgalaxie ist dann besonders lohnenswert. Im Frühjahr und Herbst zeigt sich uns der Himmel von einer anderen Seite: Die Milchstraße bleibt zwar verborgen, doch haben wir dann freien Blick auf zahllose ferne Galaxien. Je nach Jahreszeit hält der Himmel die verschiedensten Deep-Sky-Objekte bereit. Lassen Sie sich von uns in die entlegensten Ecken unserer Milchstraße und noch weit darüber hinaus entführen, und begeben Sie sich mit unseren erfahrenen Beobachtern auf eine Reise in die Tiefen des Alls. Neben einem informativen Vortrag bildet die praktische Beobachtung bei klarem Himmel einen wesentlichen Bestandteil dieser Veranstaltung.

Es ist keine Voranmeldung notwendig, die Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Die Führungen dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und finden wetterunabhängig statt.



Geschwister unserer Milchstraße

Unsere Sonne ist nur einer von ca. 100 Milliarden Sternen unseres Milchstraßensystems. Auch unsere Milchstraße als solche ist keineswegs einzigartig im Universum, sondern nur eine von Milliarden und Abermilliarden von Galaxien. In dieser Veranstaltung entführen wir Sie in die Weiten des Kosmos. Erfahren Sie mehr über die Natur unserer Heimatgalaxis und ihrer Geschwister. Es erwarten Sie ferne Welteninseln und ein Blick auf einige der schönsten Galaxien des Frühlingshimmels.

Es ist keine Voranmeldung notwendig, die Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Die Führungen dauern etwa eineinhalb bis zwei Stunden und finden wetterunabhängig statt.



NGC 2419 - Wanderer zwischen den Welten

Im Sternbild Luchs, oberhalb von Zwillingen und Fuhrmann, hängt ein unscheinbarer Nebel zwischen den Sternen. Ein großes Teleskop kann ihn in unzählige Sterne auflösen - es ist ein Kugelsternhaufen. Über hundert ähnliche Objekte verteilen sich rund um unsere Heimatgalaxie, in einer Entfernung von bis zu 65.000 Lichtjahren vom Milchstraßenzentrum. Dieser ist allerdings 210.000 Lichtjahre vom Zentrum entfernt und damit weiter entfernt als die Magellanschen Wolken, unsere nächsten Begleitgalaxien. Heute ist er als Intergalaktischer Wanderer bekannt. Gehört er zu unserer Galaxis, oder wander er einsam zwischen den Galaxien? Bei klarem Himmel können Sie durch unser großes Spiegelteleskop selbst einen Blick auf dieses rätselhafte Objekt werfen!



Venus und Saturn - Ungleiche Geschwister

Venus und Saturn – zwei Planeten, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Im Frühjahr 2007 bereichern beide Himmelskörper mit einer beeindruckenden Abendsichtbarkeit die Himmelsszene. Grund genug, die beiden einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Die Venus, in ihrem Durchmesser vergleichbar mit der Erde, verbirgt unter ihrer dichten Atmosphäre aus Kohlendioxid die wohl heißeste Planetenoberfläche des Sonnensystems. Nicht einmal der sonnennahe Merkur erreicht derart hohe Oberflächentemperaturen. Im krassen Gegensatz zur Welt der Venus steht der Gasriese Saturn. Wegen seines ausgeprägten Ringsystems wohl der Bekannteste der acht Planeten. Mit einer Sonnenentfernung von mehr als einer Milliarde Kilometern ist der zweitgrößte Planet des Sonnensystems ein – im Gegensatz zur heißen Venus – eisig kalter Ort. Tief im Inneren unter seiner ausgedehnten Atmosphäre befindet sich wohl ein flüssiger Kern; eine feste Oberfläche besitzt der Planet jedoch nicht. Neben seinem Ringsystem umkreisen mehr als 30 kleine und große Monde den Saturn, während die Venus überhaupt keinen Mond hat. Erfahren Sie mehr, über diese ungleichen Geschwister unseres Sonnenssystems! Bei geeigneter Wetterlage bietet sich Ihnen die Möglichkeit, die beiden Planeten durch unsere Teleskope live zu beobachten.



Arktur, Spica, Regulus - Das Frühlingsdreieck

Der Sommerhimmel hat das bekannte Sommerdreieck, das Wintersechseck prägt das Firmament in der kalten Jahreszeit, das Herbstviereck dominiert den Himmel zwischen September und November – und im Frühling gehört der Himmel dem Frühlingsdreieck. Die drei hellsten Sterne am Frühlingshimmel, Arktur, Spica und Regulus, bilden diese markante Sternformation. Es eignet sich hervorragend zur Orientierung am Himmel. Erlernen Sie mit einfachen Hilfsmitteln die praktische Orientierung am Himmel und lassen Sie sich von uns in eine Welt von beeindruckenden Beobachtungsobjekten rund um das Frühlingsdreieck entführen. Nach einem einführenden Vortrag, der keine Fragen offen lässt, bietet sich im Anschluss bei geeigneter Wetterlage die Möglichkeit, den Himmel mit bloßem Auge und auch durch die großen Teleskope der Sternwarte einmal live zu erleben.



Haufenweise Sterne - Kugelsternhaufen

In einer klaren Nacht kann man mit unbewaffnetem Auge über 3000 Sterne am Himmel ausmachen. Unser Milchstraßensystem beheimatet jedoch rund 100 Milliarden Sterne – warum sieht man dann nur so wenige von Ihnen? Die Antwort liegt in den großen Entfernungen, die zwischen den Sternen liegen, und interplanetaren Gas- und Staubwolken, welche das Sternlicht verschlucken. In der Tat ist die Sterndichte in einer Galaxie recht gering – ganz im Gegensatz zu einem Kugelsternhaufen, einer der großen Sternansammlungen am Rund unserer Galaxis! Vielleicht kennen Sie ja Wega, den hellsten Stern des Sommerdreiecks? Am irdischen Firmament finden sich rund 30 Sterne mit einer ähnlichen Helligkeit; doch wie sähe das in einem Kugelsternhaufen aus? In diesen Haufen sind die Sterne wesentlich dichter gepackt! Hunderttausend bis zu ein paar Millionen Sterne drängen sich auf einem Raum von ein paar dutzend Lichtjahren! Befände sich unser Sonnensystem in einem Kugelsternhaufen – der Himmel wäre übersät von hellen Sternen. In der Nacht würde es niemals richtig dunkel und man könnte im Licht der Sterne problemlos Zeitung lesen.

Gerade im Frühling und Sommer sind sehr viele und vor allem helle dieser prachtvollen Sternhaufen beobachtbar. Erfahren Sie mehr über die Milchstraße und Ihre Kugelsternhaufen und machen Sie persönlich die Bekanntschaft von M13, dem wohl schönsten Kugelsternhaufen der nördlichen Hemisphäre!



Giganten am Himmel - Jupiter und Saturn

Die Erde ist ein Planet, eine Tatsache, die den meisten Menschen bekannt ist. Viele wissen auch, dass es neben unserer Erde noch sieben weitere große Planeten in unserem Sonnensystem gibt. Doch was viele nicht wissen: die Hälfte der Planeten im Sonnensystem unterscheidet sich drastisch von unserem Heimatplaneten. Nehmen Sie zum Beispiel die Gasriesen Jupiter und Saturn. Die beiden größten Planeten im Sonnensystem bestehen überwiegend aus Gasen, haben keine feste Oberfläche und auch sonst unterscheiden Sie sich deutlich von den kleinen Gesteinsplaneten wie z.B. der Erde. Erfahren Sie mehr über die Natur der Gasriesen und werfen Sie selbst einen Blick auf die Giganten am Himmel!



Auf den Spuren von Voyager 2 - Reise durchs Sonnensystem

Mit dem Fortschritt der Technik hielt auch die moderne Raumfahrt zusehends Einzug in die Astronomie. Moderne Weltraumsonden eröffneten den Wissenschaftlern ungeahnte Möglichkeiten und ebneten den Weg für bahnbrechende Entdeckungen. Diese Führung ist der Raumsonde Voyager 2 gewidmet, die in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts bemerkenswerte Erkenntnisse über die Gasplaneten unseres Sonnensystems lieferte. Mit einer exakt berechneten Flugbahn gelang es unter Verwendung der sogenannte „Swing-by-Technik“ alle vier Gasriesen mit nur einer einzigen Sonde zu erforschen. Neben Veränderungen im Großen Roten Fleck des Jupiter, der Entdeckung von Vulkanismus auf Io und Detailaufnahmen zahlreicher Saturnmonde lieferte die Raumsonde auch aufschlussreiche Daten über das Magnetfeld des Uranus und hervorragende Bilder von Neptun und seinen Monden. Begeben Sie sich in einem kurzweiligen Vortrag auf die Spuren von Voyager 2. Sie erhalten einen Überblick über die Erkenntnisse der Voyager-Missionen. Den Abschluss der Führung bildet die Beobachtung der Planeten Jupiter, Uranus und Neptun.



Planeten - Geschwister unserer Erde

Sieben große Planeten umkreisen gemeinsam mit unserer Erde den hellen Stern, den wir Sonne nennen. Nicht immer sind alle Planeten am Himmel sichtbar; oftmals stehen sie gemeinsam mit der Sonne am Taghimmel und werden von ihr überstrahlt, so dass sie für uns unbeobachtbar bleiben. Mal ist der ein oder andere Planet am Morgen-, mal am Abendhimmel zu sehen. Merkur und Venus sind sogar nur während der Dämmerungsphasen beobachtbar! Im Juli 2007 findet auf der Himmelsbühne jedoch eine wahre Planetenparade statt: Mit Ausnahme des sonnennahen Merkur sind alle anderen Planeten am Abendhimmel vertreten. Daher steht diese Veranstaltung ganz im Zeichen der Geschwister unserer Erde. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch das Sonnensystem und nutzen Sie die seltene Gelegenheit dieses Stelldichein der Planeten mitzuerleben und beobachten Sie an nur einem Abend sechs der sieben (unsere Erde nicht mit gerechnet) Planeten unseres Sonnensystems.



Vom Leben und Sterben der Sterne

Sterne haben ganz ähnlich wie wir Menschen auch einen Lebensweg. Sie werden geboren, Leben und irgendwann sterben sie auch. Ebenso wie bei den Menschen gibt es auch ganz unterschiedliche Sterne: große und kleine, „arme und reiche“ oder auch dicke und dünne. Abhängig von ihrer Beschaffenheit durchlaufen Sterne während ihres Lebens ganz unterschiedliche Entwicklungen. In dieser Führung stellen wir Ihnen den Lebensweg eines Sterns vor, angefangen bei seiner Geburt in einer der riesigen interstellaren Gas- und Staubwolken unserer Milchstraße, bis hin zu seinem Tod als weißer Zwerg, Pulsar oder als Schwarzes Loch. Hören Sie Geschichten vom Leben und Sterben der Sterne und sehen Sie selbst was einmal aus unserer Sonne und dem Leben auf der Erde wird.



Messiers Vermächtnis - Die "M-Objekte"

Im 18. Jahrhundert suchte der französische Astronom Charles Messier den Himmel nach Kometen ab. Diese Himmelskörper vom Rande unseres Sonnensystems erscheinen im Teleskop bei großer Sonnenentfernung als verwaschenes Nebelfleckchen – ähnlich wie die lichtschwachen Deep-Sky-Objekte. Während seiner Himmels-Durchmusterung entdeckte Messier zahlreiche dieser Nebelfleckchen, die sich jedoch nicht bewegten. Um diese nicht mit Kometen zu verwechseln, fasste er sie in einem Katalog von „nebligen“ Objekten zusammen. Das heute als Messier-Katalog bekannte Verzeichnis von Deep-Sky-Objekten beinhaltet viele der schönsten und hellsten Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien der nördlichen Hemisphäre. Die Messier-Objekte bieten auch Besitzern kleinerer Teleskope und Astro-Neulingen ein dankbares Beobachtungsgebiet und versprechen viele schöne und erfolgreiche Beobachtungserlebnisse. Begeben Sie sich mit uns auf die Spuren eines Pioniers der Sternforschung.



Atair, Deneb, Wega - Das Sommerdreieck

Neben den 88 offiziellen Sternbildern findet man am Himmel auch eine Reihe weiterer auffälliger Sternenkonstellationen. Wintersechseck, Herbstviereck und Sommerdreieck helfen bei der Orientierung am Himmel und weisen den Weg durch mehrere Sternbilder. Das Sommerdreieck besteht aus den auffälligsten Sternen, die zur Zeit sichtbar sind, und enthält eine Vielzahl interessanter Objekte.



Wünsch Dir was! - Sternschnuppen über Heilbronn

Viele Menschen wünschen sich etwas, wenn sie eine Sternschnuppe sehen. Doch was sind diese hellen Streifen, die urplötzlich am Himmel auftauchen, um kurz darauf wieder zu verschwinden? Nach einem Diavortrag werden Sie die Möglichkeit haben, den faszinierenden Zauber der Perseiden mitzuerleben.



Das Rückgrat der Nacht - Die Milchstraße

Im Sommer wird der Südhimmel von einem in Mitteleuropa tiefstehenden, aber dennoch markanten Sternbild geprägt: dem Schützen. Fernab von den störenden Lichtquellen einer Stadt ist das zart schimmernde Band der Milchstraße deutlich sichtbar, welches sich über den gesamten Himmel erstreckt. Das Zentrum unserer Galaxie liegt im Schützen, und die Milchstraße beherbergt in diesem Bereich zahlreiche schöne Beobachtungsziele. Sternhaufen, Gasnebel und vieles mehr! Doch durch die dichten Sternwolken der Milchstraße mit zahlreichen Dunkelnebeln bleibt uns der direkte Blick ins Zentrum unserer Galaxie versperrt. In dieser Führung erfahren Sie mehr über die Natur unserer Heimatgalaxie und vielleicht gelingt uns doch ein Blick in ihr Zentrum!



Wie Ordnung am Himmel entstand - Sternbilder

Schon im Altertum waren die Menschen fasziniert von den tausenden funkelnden Lichtpünktchen am Nachthimmel, die wir Sterne nennen. Bereits damals erkannten die ersten Naturforscher Unterschiede zwischen den verschiedenen Himmelskörper. Die Sterne – scheinbar willkürlich über den Himmel verteilt – bilden ein heilloses Durcheinander. Um ein wenig Ordnung in die Welt der Sterne zur bringen, hat man markante Sternformationen schon früh zu Sternbildern zusammengefasst. Je nach Kulturkreis trugen sie Namen von Göttern, Helden oder Sagengestalten, die zum Teil bis heute überliefert sind. Heute kennen wir 88 international anerkannte Sternbilder. Viele von Ihnen tragen noch heute die Namen aus jahrtausende alten Überlieferungen. Erfahren Sie mehr über die Sagen und Mythen, die hinter den Sternbildbezeichnungen stehen und werfen Sie auch einen Blick in moderne Sternatlanten. An Hand einer drehbaren Sternkarte erläutern wir Ihnen die Grundlagen der Orientierung am Himmel zunächst in der Theorie, um diese dann bei geeigneter Wetterlage auch praktisch auf der Sternwartenplattform anzuwenden.



Wegweiser zum Himmelspol - Der große Wagen

Sie hat viele Namen und viele Geschichten ranken sich um sie; diese markante Sternformation in der Nähe des Himmelsnordpols die wir im Volksmund als den „Großen Wagen“ kennen. Für die alten Griechen gehörten diese sieben Sterne zu dem viel ausgedehnteren Sternbild der Großen Bärin, während sie für die Chinesen den göttlichen Kaiser mit Hofstaat und Bittstellern symbolisiserten. Die Angehörigen eines nordamerikanischen Indianerstamms erkannten in den sieben Sternen Ihre Ahnen bei der Bärenjagd. Wie auch immer man diese Anordnung von Sternen bezeichnen mag, sie eignet sich hervorragend um den Himmelsnordpol und somit auch die "Achse des Himmelsgewölbes" ausfindig zu machen. Doch damit ist noch lange nicht Schluss: mit Hilfe des „Großen Wagens“ lassen sich viele helle Sterne und Sternbilder finden. Erfahren Sie mehr über Sagen, Mythen und die Grundlagen der Orientierung am Nachthimmel.



Das Herbstviereck

Im Herbst dominieren die Sternbilder der griechischen Mythologie das Himmelsgeschehen - fast die gesamte Sage um Andromeda ist hier verewigt. Hoch über unseren Köpfen, im Zenit, finden wir das Pegasusquadrat. Der Körper des geflügelten Pferdes wird von einem markanten Sternviereck gebildet – dem sog. Herbstviereck. Diese einprägsame Sternformation bildet einen hervorragenden Wegweiser am herbstlichen Himmel und erleichtert so die ersten Schritte bei der Orientierung am Firmament. Erfahren Sie mehr über den Sternhimmel im Herbst und lassen Sie sich verzaubern von einer Welt voll von Sagen und Mythen, aber auch voller Wissenschaft.



Der Stern von Bethlehem

Vor mehr als 2000 Jahren begaben sich drei Gelehrte aus dem Orient nach Bethlehem um sich dort von der Geburt des Messias – dem Sohn Gottes – zu überzeugen. Geht man nach den überlieferten Bibeltexten, so war es ein hell leuchtender Stern, der Ihnen den Weg zum Kindlein in der Krippe wies. In dieser Führung wollen wir dem Geheimnis des Weihnachtssterns auf den Grund gehen! Was verursachte diese geheimnisvolle Leuchterscheinung? Es gibt viele Theorien und zahllose Ansätze, die das Erscheinen des Weihnachtssterns erklären wollen, doch welche von Ihnen ist zutreffend? Gibt es überhaupt eine wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen? Oder ist dies der Punkt, an dem die Wissenschaft endet und der Glaube beginnt?! In der letzten Veranstaltung des Sternwartenjahres wollen wir der Frage auf den Grund gehen, ob der in der Bibel erwähnte Stern von Bethlehem eine historische Wahrheit sein kann oder lediglich eine religiöse Fiktion darstellt..